Ich bin davon fasziniert, was Menschen bewegt – innerlich, äußerlich und in ihren Beziehungen. Diese Neugier hat mich zu meinem Psychologiestudium geführt und später sowohl zur systemischen als auch zur körperorientierten Arbeit. Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, wie stark die Qualität unserer Beziehungen, zu Partner:innen, Freund:innen, Familie und – nicht zuletzt – zu uns selbst, unsere Lebensqualität beeinflusst. Diese Überzeugung ist der Kern meiner Arbeit und der Grund, warum ich mich auf Beziehungs- und Paarberatung spezialisiert habe.
Mein Ansatz
Mich interessiert, wie Beziehungsmuster entstehen, sich im Laufe des Lebens verändern und manchmal zu Belastungen werden – und wie viel möglich wird, wenn wir zu verstehen beginnen, was dahintersteht. Jede:r bringt eigene Erfahrungen und Schutzstrategien mit, die prägen, wie wir Nähe gestalten oder Konflikte bewältigen. In meiner Arbeit begleite ich Menschen dabei, diese Muster sichtbar zu machen, ihre Wirkung im Miteinander zu erkennen und neue, stimmigere Wege zu entwickeln. Ich möchte Räume zu schaffen, in denen echtes Verstehen, Verbindung und Entwicklung wieder möglich werden.
Meine Haltung ist systemisch: neutral, allparteilich, ressourcenorientiert und wertschätzend. Ich arbeite nicht mit „One-size-fits-all“-Lösungen, sondern schaue individuell auf jedes Paar und jede Einzelperson. Für mich gibt es kein Ideal, wie Beziehung „richtig“ sein muss, sondern nur das, was für die Beteiligten stimmig und lebbar ist.
Mein Anspruch ist es, Prozesse mit Klarheit, Empathie und Präsenz zu begleiten. Neben der systemischen Perspektive fließen auch körperorientierte und achtsamkeitsbasierte Elemente in meine Arbeit ein – etwa aus der Integrativen Tanztherapie oder aus meiner persönlichen Praxis von Yoga und Meditation. Ich bin überzeugt: Echte Veränderung entsteht dann, wenn Kopf, Herz und Körper miteinander in Kontakt kommen.
Mein Hintergrund
Bevor ich meine Praxis gründete, habe ich als Psychologin in verschiedenen Kontexten gearbeitet, unter anderem in Schulprojekten zu Resilienz und Stressbewältigung sowie mehrere Jahre in der psychosozialen Beratung von traumatisierten geflüchteten Menschen. Diese Erfahrungen haben meine Sensibilität für Bindungs- und Beziehungsmuster geschärft, meine interkulturelle Perspektive erweitert und mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen Wege der Veränderung und Heilung finden. Parallel dazu habe ich mich systemisch, körperorientiert und tanztherapeutisch weitergebildet – ein integrativer Ansatz, der heute die Grundlage meiner Arbeit bildet.
Und persönlich
Ich lebe mit meinem Mann in Heidelberg, tanze (am liebsten Swing, Blues, Zouk oder Belly Dance), und genieße Zeit in Bewegung – auf der Tanzfläche wie im Leben. Außerdem reise ich sehr gerne. Eine zweijährige Weltreise hat mich gelehrt, verschiedene Perspektiven einzunehmen, Gewohntes zu hinterfragen und Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit zu verstehen. Diese Offenheit prägt meine professionelle Haltung bis heute.
Aus- und Weiterbildung
- Weiterbildung in Systemischer Paartherapie und Paarberatung (DGSF), ISFT Magdeburg (laufend, Abschluss April 2026)
- Zertifizierte Systemische Beraterin (DGSF), Systemisches Zentrum Stuttgart
- Ausbildung in Integrativer Tanztherapie (DGT), Deutsche Gesellschaft für Tanztherapie e.V., Abschluss als Leiterin für therapeutischen Tanz
- Anerkennung als Heilpraktikerin, eingeschränkt für Psychotherapie
- Mehrjährige Tätigkeit als Psychologin in der Traumafachberatung mit traumatisierten geflüchteten Menschen bei Refugio Stuttgart e.V. sowie dem PSZ für geflüchtete Menschen in Mittelhessen e.V.
- Studium der Psychologie (M.Sc.), Justus-Liebig-Universität Gießen, Universität Mannheim und University of Ottawa, Kanada
- Im Studium: Praktikum in der Sexualtherapeutischen Ambulanz der Uniklinik Göttingen und Mitarbeit in der Arbeitsgruppe für sexuelle Sucht, Justus-Liebig-Universität Gießen
- Coaching-Zertifikat für Stressmanagement, Justus-Liebig-Universität Gießen
- Teilnahme an verschiedenen Meditations- und Yogaretreats in Europa und Asien

